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Die beste Möglichkeit, einen Teich zu entschlammen

Wir haben uns inzwischen entschieden, wie wir zukünftig unsere Fische halten wollen. Wir wollen unsere Fische nicht einem Aquarium oder Goldfischglas seine Kreise ziehen lassen. Wir wollen Ihnen eine natürliche Umgebung dienen.
Wir haben im Garten bereits einen Teich. Wenn man ihn so nennen kann. Er ist ziemlich verwahrlost. Wir hatten eigentlich überlegt, ihn abzuschaffen und ein Blumenbeet an dieser Stelle zu gestalten. Als nun die Idee aufkam, Fische als neue Mitglieder der Familie in Betracht zu ziehen, kam es uns nur logisch vor, den Teich wieder in unser Gartenkonzept zu integrieren.
Dafür musste der Teich erst einmal bereinigt werden. Eine Schmutzwasserpumpe musste her.
Ihr fragt euch, was eine Schmutzpumpe ist? Mit ihr kann man stark verunreinigtes Wasser befördern. Sie kann verschlammtes Wasser, das mit festen Materialien, wie Steine oder Geröll versetzt ist, abtransportieren. Auch Abwasser werden mit Schmutzwasser pumpen befördert. Ist Wasser mit chemischen Stoffen verunreinigt, kann die Pumpe dieses auch verarbeiten. Also genau das richtige Gerät, um unserer total vernachlässigten und verschlammten Teich aufzuräumen, um ihn anschließend zum neuen Zuhause unserer Fischfreunde zu machen.
Und so haben wir den Teich gereinigt:
Mit der Schmutzwasserpumpe haben wir zuerst dreiviertel des Wassers abgepumpt. Die Pumpen haben in der Regel verschiedene Düsen und Aufsätze, mit denen man Schlamm und Algen absaugen kann. Auf dem Boden gab es noch ziemlich viel Schlamm, den wir dann allerdings mit einer Schaufel entfernen mussten. Puh, war das anstrengend und ekelig. Das haben wir natürlich unserem Vater überlassen.
Wer der grobe Schmutz und Schlamm entfernt ist, wird die Teichfolie von unten nach oben gesäubert – mit einem Dampfstrahler und einem Schrubber. Hier kamen wir wieder zum Einsatz. Wir haben damit die Folie von Ablagerungen entfernt. Am Teichrand setzt sich normalerweise der meiste Schlamm ab. Den mussten wir deshalb auch besonders gründlich schrubben. Durch das Schrubben der Folie, sammelt sich natürlich wieder Wasser auf dem Boden. Das kann dann wieder mit der Schmutzwasserpumpe entfernt werden.
Wenn alles wieder blitzt und blinkt, sollte die Folie noch einmal überprüft werden. Vielleicht sind in der Zwischenzeit Risse oder Löcher entstanden, vielleicht auch bei der Reinigung. Wir hatten Glück und fanden nur ein paar kleinere Risse, die wir einfach mit wasserfestem PVC-Kleber reparieren konnten. Der musste zwei Tage trocknen. Deshalb wurde unser Gartenprojekt kurzzeitig unterbrochen.
Nach den zwei Tagen konnte es endlich weitergehen. Wir hatten die Pause dafür genutzt, uns in einer Tierhandlung beraten zu lassen. Wir erzählten von unserem Teichprojekt und der nette Angestellte stellte unsere Teichgemeinschaft zusammen. Diese konnten wir dann in zwei Tagen, nach Fertigstellung des Teiches abholen.
Wir mussten nur noch das frische Wasser und neue Pflanzen einfüllen. Außerdem hatte unser Vater eine Überraschung für uns. Er hatte drei Seerosen besorgt, die wir zum Schluss zu Wasser ließen.
Für die Teichgestaltung waren die weiblichen Mitglieder der Familie verantwortlich. Wir legten Steinlandschaften an, einen kleinen Springbrunnen und pflanzten Farne. Es wurde richtig schön.
In der Zwischenzeit war unser Vater in die Tierhandlung gefahren und die Fische abgeholt. Was für ein schöner Moment, als wir die Fische in den Teich uns somit irgendwie in Freiheit geben konnten.
Ideal für Gartenteiche sind Goldfische, Koi, Störe, Moderlieschen, Graskarpfen. Allerdings gibt es „ideale“ Teichfische, aber auch andere, die man nicht kaufen sollte.
Für kleiner bis mittelgroße Teiche, wie wir ihn haben, wurden uns Moderlischen, Bitterlinge, Elritze, Goldfische, Orfe und Schleie sowie der gemeine Sonnenbarsch empfohlen.
Für diese Fische sind dicht bepflanzte Bereiche im Teich wichtig. Die Wassertiefe sollte, für eine sichere Überwinterung, mindestens 100 cm betragen.
Bei den Moderlischen ist wichtig zu wissen, dass sie sich stark vermehren können. Das möchte man vielleicht nicht unbedingt. Bei den Bitterlingen fand ich interessant, dass sie sich nur mit Hilfe von sogenannten Mahlermuscheln vermehren können. Die Eier werden dafür im Innenraum dieser Muscheln gelegt und auch dort befruchtet. Die Larven schlüpfen dann nach wenigen Tagen und die Brut wird nach ein paar Tagen ausgeatmet. Sehr spannend die Tierwelt!
Bei Orfen ist wichtig zu wissen, dass es sie in verschiedenen Farben gibt. Es gibt Gold-, Silber- und Blauorfe. Wenn man sie zusammenhält im Teich, vermischen sich die Farben beim Nachwuchs.
Schleie sind übrigens beliebte Speisefische, die von manchen Menschen als schmackhafter als Karpfen bezeichnet werden.
Der gemeine Sonnenbarsch hat seinen Namen nicht von ungefähr. Er frisst die Brut anderer Fische. Sie werden deshalb eingesetzt, wenn andere Fischarten im Teich dezimiert werden sollen.
Wir haben uns für Schleie, Blaue Orfe und Goldfische entschieden.
Damit wir nicht bald wieder den Teich mit der Schmutzwasserpumpe abpumpen und reinigen müssen, haben wir Wasserpflanzen verwendet, die uns von der Tierhandlung empfohlen wurde. Wasserpflanzen binden nämlich die Nährstoffe. Damit ist Algen von Anfang an die Nahrungsgrundlage entzogen. Wenn doch Algen entstehen, sollten diese frühzeitig entfernt werden. Dafür kann zum Beispiel ein Kescher verwendet werden.
Wir haben uns auf jeden Fall vorgenommen, unser kleines Gartenparadies zu pflegen. Da es die Idee und der Wunsch meiner Schwester war, fühlt sie sich besonders verantwortlich. Wir sind alle froh, dass wir uns für diese Variante entschieden haben.

26.11.16 19:29


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Sind Goldfische glücklich?

Viele Fischhalter fragen sich häufig, wenn sie ihre Goldfische im Goldfischglas im Kreis schwimmen sehen, ob sie eigentlich glücklich sind.Natürlich schnüffeln Goldfische nicht, wackeln nicht mit ihren Schwänzen oder haben andere offensichtliche Gesten, um ihre Stimmung anzuzeigen. Also kann man es nicht wissen.Allerdings, wenn ihr alles tut, um für die richtige Pflege zu sorgen, und um Stress zu vermeiden, sollte euer Goldfisch gesund und glücklich sein.Alle verantwortlichen Goldfischhalter kennen die Grundlagen der Goldfischpflege, wie z. B. die Fische nicht in einer Schale zu halten, die richtige Nahrung zu liefern und eine ausreichende Belüftung und Filtration im Glas oder Aquarium zu gewährleisten.Und hier sind 5 weitere Schritte zu einem glücklicheren Goldfisch:1. Holt eurem Goldfisch einen Freund!Während es wichtig ist, dass einem Aquarium nicht zu viele Fische zugeführt werden sollten, kann es gleichzeitig eine gute Idee sein, seinem Goldfisch zumindest einen Mitbewohner an die Seite zu stellen.2. Schaltet die Beleuchtung nicht plötzlich ein und ausGoldfische haben keine Augenlider, so dass sie nicht in der Lage sind, ihre Augen zu schließen oder schielen gegen helle Lichter. Dies bedeutet, dass das plötzliche Aufdrehen der Lichtquelle einen Schock und Stress für eure Goldfische bedeuten könnte. Verwendet also lieber einen Dimmer.3. Vermeidet es, den Behälter zuzuschlagen und laute GeräuscheGoldfische sind auch sehr empfindlich für laute Geräusche und Auswirkungen auf den Tank selbst. Auch laute Musik sollte nicht in der Nähe des Aquariums, oder besser noch, nicht im gleichen Raum gehört werden. 4. Füttert verschiedene LebensmittelWährend komplette Flake- oder Pelletnahrungsmittel die grundlegenden Bestandteile der Fischernährung liefern, können sie ein wenig langweilig sein! Sorgt für eine kleine Abwechslung. Erbsen, Spinat, Garnelen und Daphnien sind willkommene Leckereien für Goldfische!5. Gestaltet den Tank interessantGoldfische verbringen viel Zeit mit der Erforschung ihrer Umgebung. Gestaltet das Aquarium also so, dass es viele Reize für eure Fische bietet. Kies, Pflanzen, Ornamente und Luftströme können das Leben im Aquarium interessant machen. Außerdem könnt ihr den Inhalt und die Gestaltung des Aquariums ab und zu ändern, um Abwechslung zu bieten.
24.11.16 22:25


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